Wandern auf Teneriffa und individuell geführte Wanderungen erleben

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Tipps zum Wandern auf Teneriffa

Teneriffa bietet einmalige Wandererlebnisse. Durch verschiedene Vegetationszonen, mit atemberaubenden Aussichtspunkten und einzigartige Erfahrungen erlebt der Wanderer ein absolutes Lebenshighlight. Teneriffa bietet ganzjährig die Möglichkeit zu wandern. Am besten eigenen sich allerdings die Monate Januar bis Mai. In dieser Zeit erstrahlt die Insel in ihrer Blütenpracht.  Im September hingegen sind die Früchte reif, welche wild am Wegesrand wachsen. Sie laden zum Probieren ein.

In jedem Fall sollte man sich stets um ausreichenden Sonnenschutz kümmern.

Die ehemals spanische Naturschutzbehörde ICONA hat zahlreiche Wanderwege mit Wegzeichen ausgezeichnet. Allerdings herrscht hier teilweise ein ziemliches Chaos, was die Orientierung erschwert. Zudem sind die Bezeichnungen auf den Wegzeichen nicht immer die selben wie auf den topographischen Karten.

Die topographischen Karten sind im Maßstab 1:25.000 in den 1980er Jahren vom Servicio Geográfico del Ejército angefertigt worden. Man muss allerdings wissen, dass nicht alle Wege und Pfade kartiert wurden.

Vorsichtsmaßnahmen

Man sollte nie alleine Wandern gehen. Im unwegsamen Gelände ist man schnell umgeknickt oder hat gar ein Bein gebrochen. In den oftmals sehr einsamen Wandergegenden Teneriffas ist es keine Seltenheit, dass man stundenlang keiner anderen menschlichen Seele begegnet. Falls Hilfe benötigt wird, kann es Stunden dauern bis diese eintrifft.

Die eingeschlagene Route sollte niemals verlassen werden. Auch sollten markante Punkte gut eingeprägt werden, da der Rückweg, sofern dieser der gleiche ist wie der Hinweg, oftmals sehr viel anders in Erscheinung tritt und sich so manch einer aufgrund dessen schon verirrt hat. 

Des Weiteren sollte offenes Feuer nach Möglichkeit vermieden werden. Bedingt durch große Trockenheit herrscht das ganze Jahr über erhöhte Waldbrandgefahr. Wanderer müssen sich allerdings nicht vor giftigen Schlangen, Skorpionen oder gefährlichen Insekten in Acht nehmen. Diese gibt es auf der Insel nicht. Wanderlustige sollte stets früh aufbrechen. Die Dämmerungsphase auf Teneriffa dauert stets nur recht kurz an und schnell ist man von Dunkelheit umgeben. Mittags bildet sich in einigen Gebieten zwischen Höhenlagen von 400 und 1500 m dichter Nebel. Dieser klart häufig erst am späten Nachtmittag wieder auf. Auch sollten stets außerplanmäßige Eventualitäten bedacht werden und mögliche Busverbindungen im Auge behalten werden.

 

Zur Wanderausrüstung sollten neben knöchelhohen Wanderstiefel auch ein Kompass, warme Kleidung, Regenschutz, Verpflegung und ausreichend Trinkwasser zählen. Warme Kleidung und viel Trinkwasser sind kein Widerspruch. Die Luft kann sehr trocken aber auch extrem kühl sein. Eine helle Kopfbedeckung hat sich zudem bewährt gegen Sonne, Wind und ist besser zu erkennen. 

Ebenso sind eine Wanderkarten, Notproviant wie beispielsweise Nüsse oder Trockenfrüchte und eine Trillerpfeife empfehlenswert.

 

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Der Wanderstab
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