Wandern auf Teneriffa und individuell geführte Wanderungen erleben

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Die Pflanzenwelt Teneriffas

Wer auf Teneriffa wandern geht, der entdeckt eine farbenprächtige und überwältigende Pflanzenpracht. Die Vielfalt ist nahezu einzigartig. Zahlreiche Pflanzen, die man nur aus deutschen Wohnzimmern kennt, begegnen einem auf Teneriffa wildwachsend.

 

Die Liste der tropischen und subtropischen Pflanzen ist erstaunlich lang. So kann sich der Urlauber an dem Anblick großer Gummibäume, rosafarbener Pfefferbäume, meterhoher Birkenfeigen, leuchtendem Oleander, Strelitzien, farbenreicher Buganvillahecken und  verschiedenartiger Palmen erfreuen.  Besonders auffallend sind die hochgewachsenen und kanarischen Dattelpalmen (Phoenix canariensis) mit  Fruchtständen in orange, dessen ausladende Wedel in einigen Regionen Teneriffas nach alter Tradition zur Korbherstellung genutzt werden.

 

Zu den besonderen Highlights der endemischen Pflanzenwelt auf Teneriffa zählen der Teide-Natternkopf, auch Tajinaste genannt, der in der gesamten Hochgebirgsebene blüht sowie das Teide-Veilchen. Letzteres  bekommt der Besucher allerdings nur selten zusehen, nämlich beim Aufstieg zum Teidegipfel.  Sie gehören zu den absoluten Höhepunkten eines jeden Naturausflugs in den Nationalpark. Der Teide-Natternkopf blüht ausschließlich im Mai und Juli eines jeden Jahres. Wer den „Stolz Teneriffas“  bei einer Wanderung bestaunen möchte, sollte demnach in dieser Zeit einen Besuch auf Teneriffa einplanen. Wenn ein fein süßlicher Duft während einer Wanderung durch die Las Cañadas del Teide in der Luft liegt, sollte man nach einem weiß bis leicht rosafarbenem Ginster, dem Retama, Ausschau halten. Die Kombination von Aussehen und Duft zieht einfach jeden Wanderer in seinem Bann.

 

In den feuchten Gebirgsgegenden des Anaga-Gebirges im Nordosten und in Höhenlagen zwischen 700 und 1.100 m findet man die Lorbeerwälder. Sie bieten dem Wanderer im Sommer ausreichenden Schatten. Da der kanarische Lorbeerwald  zu den reliktischen Hartlaubwäldern zählt ist er besonders geschützt. Er wurde erst kürzlich von der UNSESCO zum Weltnaturerbe der Menschheit erklärt. Für das Wandern auf einigen Wegen im Lorbeerwald benötigt der Besucher sogar mittlerweile eine Sondergenehmigung.

 

Im September und Oktober bietet das Orotava-Tal mit seinen Kiefernwäldern und Kastanien in einer Höhe von 900 bis 1300 Metern schöne Wandermöglichkeiten an. Zahlreiche Vogelarten wie etwa der Teide-Finke und der Buntspecht finden in dieser Zone einen optimalen Lebensraum.  Neben der Pinus canariensis (Kanarische Kiefer) siedeln sich hier auch andere Strauchgewächse wie Zistrosen Telinen und Natternköpfe an. Wer in dieser Jahreszeit  im Orotava-Tal wandert, kommt vor allem in den Genuss der goldenen Herbstwälder und der Kastanienernte.  Auch der Wein wird in dieser Zeit auf Teneriffa gelesen. Was bietet sich dann mehr an, als geröstete Kastanien und ein gutes Glas Wein in einer der Guachinchen (einheim. Bezeichnung für Besenwirtschaft) im Orotava-Tal zu genießen.

 

Wer Interesse an einer speziellen Wanderung hat, sollte sich den Februar im Kalender anstreichen, denn dann ist das landschaftliche Bild durch die Mandelblüte geprägt. Geführte Wanderungen durch die Region der Mandelblüte im Tal von Santiago del Teide sind in dieser Jahreszeit besonders attraktiv und werden von Januar bis April angeboten.

 

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Der Wanderstab
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