DER WANDERSTAB - Wandern auf Teneriffa-geführte Wanderungen


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Insel Teneriffa - Kanaren - Kanarische Inseln

Teneriffa

Auf den Spuren der Vulkanlandschaft

Teneriffa ist mit ca. 2036 qkm die größte Insel des Kanarischen Archipels
vulkanischen Ursprungs. Inmitten des Atlantischen Ozeans gelegen, ragt
der Pico del Teide als größter Vulkan und zugleich höchster Berg Spaniens
mit seinen 3718 Metern in die Höhe. Bis in den späten Frühling sind seine
schneebedeckten Flanken weithin sichtbar. Eine Insel aus dem Feuer geboren?
An Theorien über die Entstehung Teneriffas und den anderen Kanarischen
Inseln mangelt es sicher nicht. Dieser interessanten Frage nachzugehen ist
sicherlich eine Reise wert!



Auf in die Berge des „Ewigen Frühlings“

Klimatisch gesehen tragen der Kanarenstrom und der Passatwind maßgebend
dazu bei, dass sich eine angenehme Jahresdurchschnittstemperatur von etwa
20 bis 23° C einstellt. Demzufolge wird Teneriffa auch als „Insel des ewigen
Frühlings“ bezeichnet. Im Gegensatz zum niederschlagsarmen Süden glänzt
die Nordseite mit ihren fruchtbaren Regionen und einer üppigen Vegetation.
Dabei zeigt jede Höhenstufe ihre klimatischen Unterschiede. So kann es in
der von Passatwolken beeinflussten Region durchaus feucht und frisch werden,
während in der Zone unterhalb der Wolkengrenze eine eher trocken-warme
Temperatur vorherrscht. Oberhalb von 2000 m, in der hochalpinen Gebirgsstufe
der Cañadas rund um den Pico del Teide herrschen extreme Klimaschwan-
kungen in Form von Lufttrockenheit, starken Winden und erhöhter Sonnenein-
strahlung vor; in der winterlichen Zeit ist hier mit Schnee und Eis zu rechnen.
Temperaturunterschiede von etwa 10°C und mehr sind daher keine Ausnahme.

Streifzug durch die üppige Kanarenflora

Die isolierte Lage im Atlantik einerseits und das geologische Alter andererseits
sowie das Vorhandensein verschiedener Mikroklimaten machen Teneriffa
botanisch zu einer der vielfältigsten und spektakulärsten Inseln dieser Erde.
Ihr Artenreichtum hinsichtlich der Variabilität von Flora und Fauna geben ihr
auch den Namen: „Galapagos der Pflanzenwelt“. Von den über 2000 ver-
schiedenen Pflanzenarten und Unterarten, die auf der Insel verbreitet sind,
gilt ein großer Teil als endemisch, was bedeutet, dass einige Pflanzen-
gesellschaften nur hier anzutreffen sind. Die Palette ist groß und reicht über
verschiedene Euphorbienarten des trockenen Sukkulentenbuschs bis zu den
immergrünen vom Passatnebel eingehüllten Lorbeerwäldern und den als
"Retama" bekannten Ginsterbeständen der Hochgebirgszone. Teneriffa
präsentiert sich daher immer wieder als farbenfrohe Inselschönheit unzähliger
Raritäten und Lokalendemiten, von Natur- und Pflanzenliebhabern geschätzt.

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